Inkasso Minden
RW Rechtsanwalt für Inkasso Minden

Wenn der Forderungsausfall durch säumige Schuldner droht – Inkasso in Minden

Die Ausläufer der Finanzkrise haben Privatpersonen und mittelständische Unternehmer längst erfasst. Eine sinkende Zahlungsmoral zeigt sich häufig erst, wenn sich die finanzielle Schieflage des säumigen Schuldners bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befindet. In der Regel erfährt der Gläubiger im Wege der nachlassenden Zahlungsmoral von den finanziellen Problemen des Schuldners, wenn dieser bereits auch bei anderen Gläubigern „in der Kreide steht“. Das Risiko eines Forderungsausfalls droht unweigerlich. Dennoch wird häufig wertvolle Zeit (und damit indirekt Geld) verschenkt. So werden etwa Mahnungen an den Schuldner falsch formuliert oder die Zahlungsaufforderungen über längere Zeit gar nicht generiert. Auch ist bei einigen Gläubigern zu beobachten, dass trotz bereits gemachter negativer Erfahrungen mit säumingen Schuldnern, Präventionen nicht überdacht, geschweige denn wirksam umgesetzt werden. Wer sich dann „überraschend“ einem Forderungsausfall ausgesetzt sieht, investiert nicht selten weiteres Geld in ungünstig erwogene Inkasso Maßnahmen, ohne letztlich Früchte aus dem Forderungseinzug zu tragen.

Inkasso Rechtsanwalt in Minden (Nordrhein Westfalen)

Die Rechtsanwaltskanzlei Rassi Warai in Minden konzentriert sich seit ihrer Gründung im Jahre 2007 u.a. auf die Beratung und Begleitung von Unternehmen und Privatpersonen, in Inkasso Angelegenheiten und den Anliegen des Forderungseinzugs und Forderungsmanagements. Die am rechten Weserufer in Minden ansässige Rechtsanwaltskanzlei hat sich seither über die Grenzen von Ostwestfalen Lippe hinaus als Ansprechpartner für mittelständische Unternehmen etabliert, die das wirtschaftliche Risiko durch Forderungsausfälle effektiv einschränken möchten. Zudem begleiten die Rechtsanwälte Inkassoaufträge von Mandanten aus dem gesamten Bundesgebiet und im Ausland.

Was bietet ein Inkasso Rechtsanwalt

  • Prophylaktische Strategien zur Eingrenzung des Forderungsausfalls (Schulungsmaßnahmen firmeneigener Vollstreckungsabteilungen, Outsourcing, Factoring, vorvertragliche Maßnahmen, Anpassung der AGB/individualvertragliche Gestaltung im Hinblick auf eine mögliche mit Blick auf die Vollstreckung)
  • Zeit sparen, schnell reagieren (Erfassung des Gläubigerrangs, Beeinflussung der Ausgangsposition im Verhältnis zu anderen Gläubigern)
  • Kosten-/Nutzenkalkulation (Saldenliste unter Erfassung aller Haupt- und Nebenforderungen, Kostenanalyse, Vor-/Nachteile der stufenweisen Vollstreckung)
  • Informationsbeschaffung (Nutzung interdisziplinärer Netzwerke, Erstellung und Analyse von Schuldnerprofilen, informationsorientierte Dienstleistungskatalogrecherche, Handelsregisterauskünfte, Schufa Auskünfte, Domaininhaberauskunft, Grundbucheinsicht)
  • Richtige Einzugsstrategie hilft das Kostenrisiko gering zu halten (Telefoninkasso, anwaltliches Forderungsschreiben, Ausgestaltung von Teilzahlungsvereinbarungen, Maßnahmen gegen drohende Verjährung oder Verwirkung, Maßnahmen gegen Schuldner im Ausland, vollstreckungsrechtliche Rolle der Gütestelle und des Anwaltsvergleichs, stete Überwachung der Zahlungseingänge)
  • Gerichtliche Durchsetzung begründeter Ansprüche des Gläubigers (Einleitung und Begleitung der Zwangsvollstreckung)

Vorbereitung von tragender Bedeutung

Um das Risiko eines Forderungsausfalls möglichst gering zu halten, gilt es bereits bei der Vertragsanbahnung bestimmte Vorgaben zu beachten. Je nach Art, Bedeutung und Reichweite der vertraglichen Pflichten, kann hier über die Beibringung einer Liquiditäts- und Bonitätsauskunft oder einer umfassenden Unternehmensrecherche zur Informationsbeschaffung über den Schuldner nachgedacht werden. Auch eine Kostenkalkulation im Hinblick auf die Möglichkeit Forderungsausfälle durch ein projektbezogenes Factoring abzufedern, kann in diesem vorvertraglichen Stadium bedeutsam sein (das Factoring kann u.U. als wiederkehrender Forderungsverkauf ausgestaltet werden). Eine fachkundige Beratung durch einen mit dem Forderungsmanagement betrauten Rechtsanwalt, ist in der Anbahnung von Verträgen mit erheblicher Tragweite oder bei Dauerschuldverhältnissen, uneingeschränkt anzuraten.

Verträge können Risiken eindämmen

Darüber hinaus gilt es beim Vertragsschluss einige beachtenswerte Maßgaben zu beherzigen. Im Rahmen des Vertragsschlusses können Vereinbarungen über Sicherheitsleistungen und Aspekte der individuellen Vertragsgestaltung zur Abwendung von späteren Nachteilen, im Falle einer finanziellen Schieflage, bedeutsam sein. Eine von vielen sich insoweit anbietende Möglichkeit besteht in der vertraglichen Fixierung einer Gesamtschuldnerschaft oder einer Bürgschaft eines liquiden Dritten.

Beratung und Schulungen zum Thema Inkasso

Die Rechtsanwaltskanzlei Rassi Warai in Minden berät Sie in allen Inkasso Angelegenheiten und bespricht mit Ihnen alle vorbereitenden Schwachstellen im Unternehmenskonzept mit dem Ziel der Verhinderung von Forderungsausfällen. Um bereits entstandene Forderungsausfälle beizutreiben, bedarf es einer erfolgreichen und nachhaltigen Inkasso Strategie. Auch diese erörtert Ihnen der Mindener Inkasso Rechtsanwalt umfassend.

Ganz gleich welches Inkasso Anliegen Sie verfolgen, unser Kanzlei-Team steht Ihnen gerne beratend zur Seite – auch im LiveChat.

Wer trägt die Kosten des Inkasso Rechtsanwalts?

Zahlt ein Schuldner seine Verbindlichkeiten nicht, stellt sich die Frage welche Inkassokosten entstehen und wer die Kosten des Inkasso Rechtsanwalts trägt? Getreu §§ 280 ff. BGB kann der Gläubiger grundsätzlich vom Schuldner auch den Ersatz der Aufwendungen für die Inanspruchnahme eines Rechtsanwalts verlangen, dessen er sich zum Einzug einer Forderungen bedient.

Inkassobüro oder gleich ein Inkasso Rechtsanwalt?

Ein Inkasso Rechtsanwalt kann im Gegensatz zu einem Inkassobüro stets jeden erforderlichen Schritt zur Erlangung eines Vollstreckungstitels begleiten. So kann der Inkasso Rechtsanwalt etwa auch Anträge für den Gläubiger vor einem Landgericht stellen. Es gibt zudem Unterschiede im Hinblick auf die Kosten zu beachten. Anwälten ist jedoch nur in ganz engen Grenzen erlaubt Erfolgshonorare zu vereinbaren. Demgegenüber beiten einige Inkassobüros an, die eigenen Kosten nur im Falle des erfolgreichen Forderungseinzugs zu verlangen. Doch was ist letztlich von einem Erfolgshonorar eine Inkassobüros zu halten? Zunächst muss in Erfahrung gebracht werden, welche Kosten das Inkassobüro im Falle des erfolgreichen Forderungseinzugs verlangt. Denn selbst wenn die Forderung erfolgreich beigetrieben wird, so bleibt der Schuldner möglicherweise auf einem Großteil der Kosten für das eigene Inkassobüro sitzen. Dies ist regelmäßig dann der Fall, wenn dem Schuldner keine Kostenerstattungspflicht oder keine Erstattungspflicht in vollständiger Höhe erwächst. Demgegenüber hat der Schuldner beim Vorliegen der Voraussetzungen der §§ 280 ff. BGB die von dem Inkasso Rechtsanwalt nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) angesetzten Rechtsanwaltskosten zu erstatten. Außerdem sollte nicht vergessen werden, dass nicht nur Kosten für ein Inkassobüro oder einen Inkasso Rechtsanwalt entstehen, sondern auch Kosten für die Vollstreckungsorgane entstehen. Selbst wenn also ein Inkassobüro anbietet, nur eigene Kosten zu erheben, wenn die Vollstreckung erfolgreich ist, so bleibt ein Klärungsbedarf, was mit etwaigen Kosten für die Vollstreckungsorgane geschieht. Zu Guter letzt darf nicht vergessen werden, dass Zeit eine entscheidende Rolle im Hinblick auf den Erfolg einer Vollstreckung spielt. So kann dadurch, dass zunächst die Dienste eines Inkassobüros in Anspruch genommen werden und erst anschließend ein Inkasso Rechtsanwalt bevollmächtigt wird, u.U. wertvolle Zeit verstreichen, was in einem ungünstigen Fall den Erfolg einer Vollstreckung vereiteln könnte.

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