Rechtsanwaltskanzlei Rassi Warai

Forderungsmanagement

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Erfolgreiches Inkasso – firmeninterner Forderungseinzug oder Outsourcing?

Mit Forderungsausfällen hat in wirtschaftlich instabilen Zeiten nahezu jedes Unternehmen zu kämpfen. Dennoch tun sich viele Unternehmer schwer Vorauskassezahlungen zu verlangen. Doch spätestens wenn sich Zahlungsausfälle häufen, gilt es das firmeninterne Forderungsmanagement zu überdenken. Rechtsanwalt und Wirtschaftsmediator Markus Rassi Warai leitet Unternehmensschulungen rund um das erfolgreiche Forderungsmanagement – von der AGB Gestaltung, über die Bonitätsprüfung bis zum Factoring – alle vorbereitenden Schwachstellen im Unternehmenskonzept werden besprochen und konzeptionell bearbeitet.

Um bereits entstandene Forderungsausfälle beizutreiben, bedarf es einer erfolgreichen und nachhaltigen Inkasso Strategie. Unternehmen, die den Forderungseinzug in die eigenen Hände nehmen, sollten sich in professioneller strategischer Forderungseintreibung schulen und eine eigene Rechtsabteilung unterhalten. Die Vorteile der firmeninternen Forderungsbeitreibung liegen in der schnellen Durchführbarkeit und im bereits bestehenden Kundenkontakt. Doch firmeninternes Inkasso stört nicht selten das Kundenvertrauen und verursacht zudem hohe Kosten. Das Outsourcing der Forderungsbeitreibung an Inkassounternehmen oder auf den Forderungseinzug spezialisierte Rechtsanwälte stellt insoweit ein effektives Mittel der Kostensenkung dar. Zudem arbeiten externe Inkassostrategen in der Regel in großen interdisziplinären Netzwerken, was eine in diesem Bereich essentielle Informationsbeschaffung sehr erleichtert. Bereits bestehende Schuldnerprofile erlauben es den Erfolg oder Misserfolg kostenträchtiger Vollstreckungsmaßnahmen bereits im Vorfeld abschätzen zu können. Neben der Kostenrelevanz stellen diese Netzwerke auch unabdingbare Werkzeuge des Auslandsinkassos. Daher sollte eine Abwägung zwischen firmeninternem Inkasso und Outsourcing Konzept bereits früh in die Unternehmensplanung einfließen.

Im Zusammenhang mit dem Inkasso Auftrag ergeben sich zahlreiche Fragen auch neben der Outsourcing Entscheidung. Gängige Fragen sind: Soll ein Inkassobüro eingeschaltet werden oder gleich ein Inkasso Rechtsanwalt, worauf muss ich als Gläubiger achten, wenn ich als Privatperson oder als Unternehmer Schulden beitreibe. Zu weiteren Inkasso Fragen, besuchen Sie auch unseren Hinweis zum Inkasso hier.

Ganz gleich für welches Konzept Sie sich entscheiden, unser Kanzlei-Team steht Ihnen gerne beratend zur Seite – auch im LiveChat:

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Die Auskunftsansprüche von Bankkunden umfassen nicht sämtliche zurückliegende Transaktionen – Quelle: OLG Celle, Urteil vom 04.06.2008, 3 U 265/07
Die Erfüllung der „primären“ Auskunfts- und Benachrichtigungspflichten über den Verlauf der Geschäftsbeziehung (z.B. Kontostände) schließt einen weitergehenden Anspruch des Bankkunden aus § 666 BGB auf zusätzliche Auskunft über einzelne ggf. auch schon bekannt gemachte Umstände nicht aus. Dieser Anspruch umfasst aber nicht die vollständige Rekonstruktion einer eine Vielzahl von Konten und sonstigen Bankdienstleistungen unfassenden Geschäftsbeziehung. Es ist der Bank auch gegen Vergütung nicht zumutbar, nachträglich sämtliche Transaktionen und andere die Vertragsbeziehung begleitenden Umstände nachzuvollziehen.

Kapitalanlagerecht:

Bank haftet für falsche Beratung – Quelle: BGH, Urteil vom 06.07.1993, XI ZR 12/93; BGH, Urteil vom 04.03.1987, IVa ZR 122/85; BGH, NJW 1987, 1815-1818. Banken, sowie Vermögensanlageberater und Vermittler haften für fehlerhafte Beratungen ebenso, wie für unrichtige, unzureichende oder irreführende Angaben. Anlegern, die aufgrund einer fehlerhaften Beratung finanzielle Nachteile erleiden, steht insoweit ein Anspruch auf Schadensersatz Zug um Zug gegen Rücknahme der verkauften Wertpapiere zu.
Gerne verweisen die Banken darauf, dass jeder Anleger das Risiko der Geldanlage allein zu tragen habe. Dies ist aber nur zum Teil richtig. Denn Sie als Anleger dürfen darauf vertrauen, dass der bankeigene Berater seiner grundsätzlichen Pflicht aus dem Beratungsvertrag (ein solcher kommt mit Aufnahme des Beratungsgesprächs stillschweigend zustande) zur vollständigen, korrekten und verständlichen Information nachkommt (das gilt im übrigen auch für die unentgeltliche Beratung) – kurzum eine „anleger- und objektgerechte Beratung“ bietet. Das Ziel der Anlage geben Sie als Anleger vor und der Berater hat sich an diesen Bedürfnissen zu orientieren, sodass die Anlage letztlich die Voraussetzungen der Vorgaben erfüllt.
Die Banken berufen sich regelmäßig auch auf ein Mitverschulden des Anlegers. Gelegentlich mag ein Mitverschulden des Anlegers zu bejahen sein. Grundsätzlich ist aber festzuhalten, dass der Anleger nicht dieselbe Sachkunde und Erkenntnismöglichkeiten besitzt, wie eine Bank. Nur wenn besondere Umstände vorliegen, die einen Anleger veranlassen müssten, neben der Prüfung des Informationsmaterials durch den Berater, selbst auffällige Unklarheiten zu erkennen, liegt ein Mitverschulden seinerseits nahe.
Beachten sollten Sie als Anleger unbedingt die 3-jährige Verjährung des Schadensersatzanspruchs, die beim Wertpapiererwerb mit dem Erwerbszeitpunkt beginnt. Bedenken Sie bitte auch, dass Sie als Anleger den Beratungsfehler beweisen müssen. Hierzu können Sie etwa den Wertpapierhandelsbogen, ein Wortprotokoll der Beratung, Prospekte/Werbematerial oder Vertragsunterlagen, sowie auch Zeugen anführen.